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TU Berlin Hörsal ER270

Das komplette alte Physikgebäude, heute: Ernst Ruska Gebäude, mit dem Hörsaal ER 270 wurde in den Jahren 1928-1932 vom Architekten Otto Weißgerber mit den Kollegen Fritz Schirmer und Martin Kießling geplant.
Das Ernst-Ruska-Gebäude befindet sich in östlichen Teil von Charlottenburg, als Kern vom Südteiles des Gebäudekomplexes der Technischen Universität Berlin (ehem. Königl. Technische Hochschule). Es steht als Denkmalbereich / Teil einer Gesamtanlage auf der Denkmalliste Berlin- Charlottenburg-Wilmersdorf. Am 9. August 1995 wurde die alte Physik in die Berliner Denkmalliste
eingetragen.

Das Gebäude wurde im Jahr 1932 als Institut für Physik errichtet und als solches bis 1945 genutzt. Im Jahr 1946 wurde die Fakultät neu gegründet. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebäude in verschiedenen Bauphasen umgebaut und saniert.
Besonders hervorzuheben ist das Aufstocken des Mitteltraktes in den 50er Jahren, die Renovierung nach einem Großbrand im Dachstuhl des Hörsaales im Jahr 1960 und die gleichzeitige Schließung der Fensterbänder im Hörsaal. Die restlichen Bauphasen haben zu Änderungen im Bodenbelag des Podiums und der Auditorium geführt; des Weiteren haben Deckenertüchtigungen aus akustischen Gründen und Erneuerung der Beleuchtung (ohne Reflektion auf das ursprüngliche Beleuchtungskonzept) das ursprüngliche Erscheinungsbild zerstört.

Anfang der 1970er Jahre wurde dieser große Hörsaal in Folge einer Sanierungsmaßnahme starkumbaut. Dadurch ist das Erscheinungsbild nicht wieder in den historischen Stand gebracht worden.
Der Architekt Winnetou Kampmann hat dabei die seitlichen Wände des Hörsaales mit akustisch wirksamen Aufbauten ergänzt und die ehemalige Bühnengalerie durch eine abgeschrägte GKDecke, sowie die Seiten der Bühne mit ebenfalls abgeschrägten Nebenräumen baulich überformt. Auch die grundsätzliche Saalbeleuchtung mit den runden Deckenleuchten (Einbaustrahler) und dem tiefliegenden Strahlergraben mit einer Reihe von Scheinwerfern wurde komplett verändert. Vor allem die untergehängten Langfeldleuchten zeigten nicht mehr die Deckenuntersicht, wie sie von Otto Weißgerber entworfen war. Dadurch wurde der große Saal nur noch in wenigen Teilen historisch sichtbar.
FERTIGSTELLUNG:
2019
BAUSUMME:
6.900.000,- €
BGF
3.385,59
BRI
16.551,33
LPH:
2-9 HOAI §33
2018 KEBE + SCHOBERTH  DIPL. ING: ARCHITEKTEN TU-SIA  - NESTORSTR 36 - 10709 BERLIN - +49 30 69 12 060 - KONTAKT IMPRESSUM
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